Die schwarzen und weißen Tasten auf dem Piano
Die weißen Tasten
Wie heißen die weißen Tasten auf dem Piano
Die weißen Tasten und die Besonderheit von H und B
Die weißen Tasten auf dem Klavier tragen die Namen C, D, E, F, G, A und H, anschließend wieder C. Vielen Anfängern fällt dabei sofort auf, dass in dieser Reihenfolge ein Buchstabe fehlt. Logischerweise müsste nach A eigentlich B folgen und nicht H. Genau an dieser Stelle zeigt sich jedoch eine Besonderheit der deutschen Musiktheorie.
Im deutschsprachigen Raum wird traditionell die Bezeichnung „H” für die weiße Taste verwendet, die international als „B” bekannt ist. Diese Schreibweise hat historische Gründe und stammt aus der mittelalterlichen Musiklehre. Deshalb wird in Deutschland, Österreich und teilweise auch in anderen europäischen Ländern bis heute zwischen B und H unterschieden.
Das deutsche B bezeichnet dabei nicht die weiße, sondern die schwarze Taste zwischen A und H, die international als Bb bezeichnet wird. Dadurch unterscheiden sich das deutsche und das internationale Tonsystem deutlich voneinander.
Im deutschsprachigen Raum lautet die vollständige Tonfolge daher:
C, C#/Db, D, D#/Eb, E, F, F#/Gb, G, G#/Ab, A, A#/B, H.
International wird dagegen folgende Schreibweise verwendet:
C, C#/Db, D, D#/Eb, E, F, F#/Gb, G, G#/Ab, A, A#/Bb, B.
Diese Unterschiede sind besonders wichtig beim Lesen von Noten, Akkordsymbolen und internationaler Musikliteratur. Wer Klavier oder ein anderes Instrument lernt, begegnet früher oder später beiden Schreibweisen. Deshalb ist es sinnvoll, sowohl das deutsche als auch das internationale Tonsystem zu verstehen.
Vor allem bei Akkorden kann es sonst schnell zu Verwechslungen kommen. So entspricht ein deutscher H-Dur-Akkord einem internationalen B-Dur-Akkord. Das deutsche B wird international hingegen als Bb bezeichnet. Wer diese Zusammenhänge kennt, versteht die Struktur der Klaviertastatur und die internationale Musiknotation deutlich besser.
Die schwarzen Tasten
Wie heißen die schwarzen Tasten auf dem Piano
Die schwarzen Tasten und ihre unterschiedlichen Namen
Die schwarzen Tasten auf dem Klavier besitzen häufig zwei verschiedene Namen. Der Grund dafür liegt in der sogenannten enharmonischen Verwechslung. Dabei handelt es sich um Töne, die gleich klingen, aber unterschiedlich bezeichnet werden können. So ist die Taste zwischen C und D beispielsweise sowohl als C# als auch als Db bekannt. Beide Namen beschreiben denselben Ton, werden jedoch in unterschiedlichen musikalischen Zusammenhängen verwendet.
Die schwarzen Tasten heißen daher C#/Db, D#/Eb, F#/Gb, G#/Ab und A#/B/Bb*. Durch diese doppelte Benennung entsteht mehr Flexibilität in der Musiktheorie und beim Notenschreiben. Welche Schreibweise verwendet wird, hängt in der Regel von der jeweiligen Tonart und der harmonischen Funktion des Tons ab.
Die Besonderheit von H und B
Eine Besonderheit gibt es bei der schwarzen Taste zwischen den weißen Tasten A und H beziehungsweise B. Der Hintergrund dafür sind die unterschiedlichen deutschen und internationalen Tonsysteme. Im deutschsprachigen Raum wird die weiße Taste nach A traditionell als H bezeichnet. Die schwarze Taste zwischen A und H heißt deshalb entweder A# oder B. Dabei entspricht das deutsche B dem internationalen Bb.
Im internationalen und englischsprachigen Tonsystem wird die weiße Taste nach A dagegen als B bezeichnet. Die schwarze Taste zwischen A und B trägt dort die Bezeichnung Bb oder A#. Die unterschiedlichen Namen entstehen somit durch zwei verschiedene Bezeichnungssysteme in der Musik. Während im deutschen Tonsystem auf A der Ton H folgt, wird international an derselben Stelle der Ton B verwendet. Dadurch unterscheiden sich auch die Namen der schwarzen Taste davor.
Nationale und internationale Schreibweise
Im deutschsprachigen Raum lautet die Tonfolge:
C, C#/Db, D, D#/Eb, E, F, F#/Gb, G, G#/Ab, A, A#/B, H.
International wird dagegen folgende Schreibweise verwendet:
C, C#/Db, D, D#/Eb, E, F, F#/Gb, G, G#/Ab, A, A#/Bb, B.
Diese Unterschiede sind besonders wichtig beim Lesen internationaler Noten, Akkordsymbole oder Musikliteratur. Wer Klavier oder ein anderes Instrument lernt, sollte deshalb beide Schreibweisen kennen, um Missverständnisse zu vermeiden und musikalische Zusammenhänge besser zu verstehen.

