Keyboard

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Keyboard-Chords

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D# | Eb | E | F

F# | Gb | G | G#

Ab | A | A#

Bb/B* | B/H**

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Erheblich bessere Leistungen in Mathematik durch Keyboardspielen

Mit Keyboard ist nicht nur das elektronische Keyboard gemeint, sondern die Gesamtheit aller Tasteninstrumente. Keyboard wird hier als Gattungsbegriff der Tasteninstrumente verwendet.

Um zu eindeutigen Ergebnissen zu gelangen, wurde in Los Angeles ab 1994 über den Zeitraum von zwei Jahren eine Studie mit Klassen in drei verschiedenen Vorschulen durchgeführt: 78 Kinder, davon 42 Jungen und 36 Mädchen. Alle Kinder waren von normaler Intelligenz.

Das Alter der Probanden reichte zu Beginn der Studie von 3 Jahren, 0 Monate bis zu 4 Jahre, 9 Monate. Drei Kinder waren Linkshänder. Keines der Kinder hatte zuvor Musik- oder Computerunterricht erhalten, die Elternbeteiligung war minimal.

 

Forschungsergebnisse aus den USA

Eine Forschergruppe um die Psychologin Dr. Frances Rauscher (University of Wisconsin) und den Physiker Dr. Gordon Shaw (University of California) hat herausgefunden, dass Musikunterricht die Intelligenz von Kindern um ein vielfaches besser fördert als EDV Unterricht.

Wesentliche Grundlagen für mathematisch-naturwissenschaftliche Schulfächer, nämlich Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit analytisch zu denken, sind bei den Kindern allein durch Musik eindeutig verbessert worden.

Ihren Studien zufolge wird bereits durch frühe Erfahrungen bestimmt, welche Gehirnzellen (Neuronen) sich mit anderen vernetzen, bzw. welche absterben werden. Diese neuronalen Verbindungen sind für alle Formen der Intelligenz verantwortlich.

Daher wird das Intelligenzpotential eines Kindes nur dann ausgeschöpft, wenn es bereits in der frühen Kindheit die notwendigen stimulierenden Erfahrungen macht.

Kultusminister und Pädagogen sollten in ihren Lehrplänen berücksichtigen, dass Musikerziehung und Musizieren den Intellekt stimuliert und langfristig eine akademische Leistungssteigerung herbeiführt, Aus NAMM Playback 4197

 

Aus deutschen Landen

Der Paderborner Musikpädagoge Hans Günther Bastian hat in einer wissenschaftlichen Langzeitstudie herausgefunden, daß intensives Musizieren in den ersten vier Schuljahren die Intelligenz steigern kann.

Während sich die Abc‑Schützen bei ihrer Einschulung nicht wesentlich in ihren Intelligenzquotienten unterschieden, erzielten über 50 Prozent der musikorientierten Schüler eineinhalb Jahre später überdurchschnittliche Ergebnisse bei Intelligenztests, In der Vergleichsgruppe waren es nur 38 %.

Bei musizierenden Menschen sind die rechte, gefühlsbetonte Hemisphäre und die linke, für Sprache und Intellekt zuständige Hirnhälfte stärker miteinander verknüpft, wie der Wiener Neurophysiologe Hellmuth Petsche durch EEG-Messungen herausgefunden hat. Komponieren aktiviert die Nervenzellen im Frontalhirn, wo das Kurzzeitgedächtnis verankert ist. (Seitel 24)

Anhaltendes Training stärkt die für alle Lernprozesse nötige Disziplin. Melodien dringen direkt in die Gefühlszentren des Gehirns ein, und schulen unsere emotionale Ausdrucksfähigkeit, (Seite124)

Das gemeinsame Musizieren im Klassenensemble machte die Kids nicht nur klüger, es festigte auch ihre emotionalen und sozialen Beziehungen. (Seite126)